Olivera Stajić

Zustände in Flüchtlingslagern: Die verlogene Metapher von der Herbergssuche

Die menschenunwürdigen Lebensumstände auf den griechischen Inseln haben nichts mit rührseligen Weihnachtsgeschichten zu tun

Foto: imago images/ANE Edition
Foto: imago images/ANE Edition

Alle Jahre wieder wird es in den Kommentarspalten der Zeitungen und den Beiträgen in den sozialen Medien so richtig besinnlich, christlich, vorweihnachtlich. Die Bilder aus den griechischen Flüchtlingslagern tun uns im Herzen weh und drücken auf die Feiertagsstimmung. Die Wohlmeinenden bemühen dann gerne die Metapher der Herbergssuche, appellieren an die Nächstenliebe, lasst uns jetzt helfen, gerade jetzt, in der Weihnachtszeit! Rettet zumindest die Kinder!

Ich stimme der Verwendung von Cookies für die Zwecke der Webanalyse und digitaler Werbemaßnahmen zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Meine Einwilligung kann ich hier widerrufen. Weitere Informationen finde ich in der Datenschutzerklärung.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut.

Abo ohne Daten-Zustimmung

Mit einem derStandard.at PUR-Abo kann die gesamte Website ohne zustimmungspflichtige Cookies und ohne Werbung genutzt werden. Details zum Abo.

PUR-Abo