Lineare Entwicklung

Afrikas schwindende Gletscher als Klimasensoren

Das Eis des Kilimandscharo schmilzt schnell und es liegt nicht an den höheren lokalen Temperaturen. Die Ursachensuche führt stattdessen zum Indischen Ozean

Foto: Imago/Photocase
Foto: Imago/Photocase

Noch im 19. Jahrhundert wurde Forschern, die in Europa von gletscherbedeckten Berggipfeln in Afrika berichteten, schlicht nicht geglaubt. Heute scheinen die Tage der drei Gletscherreste auf dem Mount Kenya, dem Ruwenzori-Gebirge im Grenzgebiet zwischen dem Kongo und Uganda und natürlich dem Kilimandscharo endgültig gezählt. "Der Flächenrückgang der Gletscher in Afrika verläuft bisher sehr linear", sagt der Klimaforscher Thomas Mölg. "Bleibt der Trend bestehen, ist etwa am Kilimandscharo ein Verschwinden in den Jahren zwischen 2040 und 2060 abzusehen."

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