Paul Lendvai

Kein Wandel durch Handel

Dass engere Wirtschaftskontakte zwischen Ost und West kommunistische Diktaturen aufweichen würden, erwiesen sich immer wieder als Wunschträume

Foto: imago/Jens Koehler
Foto: imago/Jens Koehler

Die diversen Konvergenztheorien, dass engere Wirtschaftskontakte zwischen Ost und West – "vom Handel zum Wandel" – als Hebel zur "Aufweichung" der kommunistischen Diktaturen wirken würden, erwiesen sich nicht nur in den Jahrzehnten vor dem Zusammenbruch des Ostblocks immer wieder als Wunschträume. Der britische Premierminister David Lloyd George sagte bereits am 10. Februar 1922: "Nach meiner Ansicht wird der Handel sicherer als irgendeine andere Methode der Grausamkeit, Gewalttätigkeit und Primitivität des Bolschewismus ein Ende bereiten. Ich glaube, wir können Russland durch Handel retten."

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