Sexpositive

Ökosex mit Annie Sprinkle und Beth Stephens: "Mutter Erde wird gnadenlos sein"

Die US-Performancekünstlerinnen über ökosexuelles Begehren und lustvollen Klimaaktivismus

Foto: Beth Stephens, Annie Sprinkle
Foto: Beth Stephens, Annie Sprinkle

Annie Sprinkle und Beth Stephens verfassen ökosexuelle Manifeste, drehen Dokumentarfilme oder inszenieren erotisch aufgeladene Hochzeitsrituale mit der Erde. Performancekunst, die irritiert – und in der Tradition von Dada mit Tabus und dem Absurden spielt. Seit fast zwei Jahrzehnten leben und arbeiten Sprinkle und Stephens nun schon zusammen in San Francisco, Stephens lehrt an der University of California in Santa Cruz. "Mir ist wichtig, dass Beth auch zu Wort kommt", betont Sprinkle im Gespräch. Sprinkle ist es, die schon lange vor dem gemeinsamen "ökosexuellen" Projekt Berühmtheit erlangte: als Pornodarstellerin, die sich für die Rechte von Sexarbeiterinnen einsetzte und sich erst später ganz der Kunst verschrieb. Beim Steirischen Herbst stellen die beiden feministischen Künstlerinnen ihr Konzept der Ökosexualität vor – eine "sexuelle Orientierung und aktivistische Strategie in Zeiten des Klimawandels".

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