Psychologie

Traumata verändern die Wahrnehmung von Berührungen

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die in ihrer Kindheit misshandelt wurden, als Erwachsene Berührungen anders empfinden als nicht traumatisierte Personen

Foto: Getty Images/iStockphoto
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Wer in der Kindheit gedemütigt, geschlagen oder sexuell missbraucht wurde, hat im Erwachsenenalter häufiger mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen zu kämpfen als Menschen ohne traumatische Erfahrungen. Das zeigen zahlreiche Studien. Doch was sind die Gründe für dieses deutliche höhere psychische Erkrankungsrisiko? Führen Gewalterfahrungen als Kind möglicherweise zu einer dauerhaft veränderten Wahrnehmung von sozialen Reizen? Diese Fragen haben nun Wissenschafter der Abteilung für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) mit Kollegen der Ruhr-Universität Bochum untersucht.

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