Italien

Koalitionskrise in Italien: Szenen einer mehr als zerrütteten Ehe

Trotz bemüht versöhnlicher Töne schwelt es in der italienischen Regierungskoalition untergründig

Foto: APA / AFP / Laurent Emmanuel
Foto: APA / AFP / Laurent Emmanuel

Zuletzt wollte Luigi Di Maio den Namen Matteo Salvinis nicht einmal mehr aussprechen. "Quell'altro", "den anderen da", nannte er seinen Koalitionspartner. Der Ausdruck fiel, als sich der Vizepremier und Chef der Fünf-Sterne-Bewegung am Sonntag über das "untragbare Auftreten" seines Koalitionspartners Lega beschwerte. "Aber nach der Wahl hatten wir keine Alternative: Wir konnten entweder in die Opposition gehen oder versuchen, unter schlechtesten Bedingungen so viel wie möglich nach Hause zu bringen", sagte Di Maio zu einer Gruppe von kalabrischen Aktivisten. Die Audiomitschnitte des eigentlich vertraulichen Treffens tauchten am Montag auf einer italienischen Internetseite auf.

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