Strache-Sager

Ibiza-Gate: Auch Verantwortliche von Glock, Signa und Novomatic im Visier der Justiz

Die Staatsanwaltschaft wird auch im Umfeld jener Betriebe ermitteln, die Heinz-Christian Strache als Geldgeber genannt hat – und die das vehement zurückweisen

Foto: SZ/Spiegel
Foto: SZ/Spiegel

Gegen den FPÖ-Nationalratsabgeordneten Markus Tschank will die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wegen des Verdachts der Anstiftung zur Untreue ermitteln. Sie hat den Nationalrat um dessen Zustimmung zur Verfolgung des Parlamentariers ersucht, also einen "Auslieferungsantrag" gestellt. Laut dem Verdacht der Behörde soll Tschank, ein Anwalt, den Vorstand der (inzwischen pleite gegangenen) Wienwert AG dazu bestimmt haben, 10.000 Euro an den im Einflussbereich der FPÖ stehenden gemeinnützigen Verein "Wirtschaft für Österreich" zu spenden und sohin "Leistungen ohne konkrete Gegenleistung zu erbringen". Das erschließt sich aus dem Ersuchen der WKStA an den Nationalrat.

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