Südamerika

Kolumbiens Ärmste öffnen ihre Türen für venezolanische Flüchtlinge

Graciela Sánchez musste 2007 während des kolumbianischen Bürgerkriegs fliehen. Jetzt nimmt sie in ihrem Haus in Cúcuta venezolanische Flüchtlinge auf

Kreutzmann
Kreutzmann

Mit ihrer ruhigen herzlichen Art strahlt Graciela Sánchez eine natürliche Autorität aus. Ihre Tür steht jedem offen, das wissen die Bewohner von Las Delicias. "Wenn es klopft, rufe ich immer 'Herein', ohne zu schauen, wer da ist", sagt die 39-Jährige lachend. So kam auch im April vergangenen Jahres eine Familie venezolanischer Flüchtlinge in ihr Haus. Nachbarn hatten sie zu der hilfsbereiten Graciela geschickt. "Ich habe im Fernsehen gesehen, wie Menschen weinen, wie sie sich durch den Grenzfluss geschleppt haben", sagt die zierliche Frau, die ihre langen Haare zu einem lockeren Zopf gebunden hat. "Natürlich habe ich sie hereingebeten."

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