Gesundheit

Superabwehrkräfte durch Schmutz? Was dran ist an der Hygienehypothese

Spielen im Dreck macht Kinder gesünder und weniger anfällig für Allergien, besagt die Hygienehypothese

Wer als Kind im Dreck spielt, bekommt seltener Allergien oder Asthma. Diese Darstellung ist überspitzt, aber fast jeder hat schon einmal davon gehört. Sie basiert auf der sogenannten Hygienehypothese, die der britische Arzt David Strachan Ende der 1980er-Jahre postulierte, um die starke Zunahme von Allergien, Asthma und Ekzemen zu erklären. Durch hygienischere Lebensbedingungen und kleinere Familiengrößen mit wenigen Geschwistern haben Kinder weniger Kontakt mit Keimen und machen weniger Infektionen durch. Strachan ist zusammen mit anderen Forschern davon überzeugt, dass das Immunsystem dadurch unzureichend trainiert und anfälliger wird.

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