Konzentration

Zwölf Stunden Arbeit: Was passiert im Gehirn?

Der Gesetzgeber will es möglich machen – Mediziner sagen, dass wir gar nicht so lange produktiv sein können

Wenn der Kopf frei ist und die Gedanken schweifen, kommen die besten Ideen. Das hat schon Robert Musil entdeckt. Der bedeutende österreichische Schriftsteller fand für sich heraus, dass er nur vier Stunden am Tag konzentriert arbeiten könne. Die restliche Zeit des Tages verbrachte er mit Spaziergängen oder damit, Briefe zu schreiben. "Erfolgreiche Schriftsteller arbeiten meist drei bis vier Stunden, und dann ruhen sie sich aus. Jene, die mehr arbeiten, sind nicht produktiver", sagt der schwedische Arbeitspsychologe Anders Ericsson, der in Studien bestätigen konnte: Konzentration hat Grenzen, ist zeitlich limitiert.

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